EINE POETISCHE REISE IN DEN DUNKLEN WALD

Schattenwald

DE

Raus aus der Realität, hinein in die Märchenwelt, immer Wald einwärts schickt Theater Anu seine Besucher ins Abenteuer. Theater Anu katapultiert die Grimm`schen Märchen zurück an den ursprünglichen Ort des Geschehens: den nächtlichen Wald. In Gruppen à max. 50 Personen und mit einer Laterne bestückt erfährt der Besucher mit allen Sinnen den Wald als ungesichertes Terrain, als magischen Ort, an dem Geister und Faune spuken und als Ort, wo der Mensch den Göttern nahe ist.

Selten ist es uns gegeben, in die Welt unserer Vorfahren blicken zu dürfen. Eines dieser wenigen Fenster in die Vergangenheit halten die Brüder Grimm uns mit ihrer Märchensammlung seit nunmehr zweihundert Jahren offen. Theater Anu ermöglicht den Besuchern von Schattenwald  unmittelbar in die Welt dieser alten Volkserzählungen einzutauchen.

Theater Anu aus Berlin inszeniert eine einzigartige Wanderung durch den nächtlichen Wald, dem bedeutungsvollsten Ort der Grimm`schen Märchen. Wundersame Figuren führen Sie durch eine fantastische Welt: poetisch, sinnlich, surreal.

Was als Projekt für "Grimm 2013" begann, hat sich zu einer gefragten Gastspiel-Produktion entwickelt.

“Hast du mich vergessen? Ich bin dir nachgefolgt sieben Jahre lang, bin bei Sonne und Mond undden vier Winden gewesen und habe nach dir gefragt und habe dir geholfen gegen den Lindwurm, willst du mich denn ganz vergessen?” 
Das singende springende Löweneckerchen (Grimms Märchen)

Wer nachts in den Wald geht, überschreitet eine Grenze. Er begibt sich in einen Raum, in dem er nicht sicher ist. Im Dunkel des Waldes schärfen sich die Sinne, Verborgenes gewinnt Gestalt
Die Raben als Wandler zwischen den Zeiten sind zu den Menschen gekommen, um sie zu warnen. Die Menschen haben das Wissen um die alte Welt verloren. Es heißt aber in den Weissagungen, wenn die alte Welt und ihre Geschichten ganz vergessen sind, wird ein  „Walah“ – ein Fremder, ein Holzfäller kommen und den heiligsten aller Bäume fällen. Dies wird aber nicht folgenlos bleiben: Die Welt gerät ins Wanken und die schlafenden Riesen erwachen. Mit sinnlich-leiser Bildsprache erschafft Theater Anu einen begehbaren Zauberwald, der dem Besucher einen neuen Zugang in die Grimm`sche Märchenwelt erschließt. 

Laternenwanderung

Eine halbe Stunde nach örtlicher Sonnenuntergangszeit beginnt für das Publikum die einstündige Wanderung in die Dunkelheit des Waldes. Was verbirgt sich dort? Eine Welt, die seit Jahrhunderten, seit Jahrtausenden in den Geschichten der Menschen überlebt hat? Eine uralte, vorgeschichtliche Zeit wie sie Jacob Grimm den Märchen zuschrieb? Die Besucher werden in kleinen Gruppen im Turnus von fünfzehn Minuten in den Wald geleitet. Zur Beleuchtung des Weges dienen einzig Laternen, die jeder Zuschauer an die Hand bekommt. Ganz unmittelbar taucht der Besucher in die Atmosphäre des Waldes ein, in die Dunkelheit, die Stille, bis er vor einem ersten Lichttor steht, das ihm Einlass gewährt in eine andere Welt. An sechs Stationen im Wald begegnet der Besucher Figuren, die direkt aus den Mythen und Sagen alten Volksglaubens entsprungen zu sein scheinen. Ein Krieger mahnt vor den Riesen und an einem Brunnen im Waldboden beschwört eine Frau Visionen über den Weltenlauf herauf.
Selten ist es uns gegeben in die Welt unserer Vorfahren blicken zu dürfen. Eines dieser wenigen Fenster in die Vergangenheit halten die Brüder Grimm uns mit ihrer Märchensammlung seit nunmehr zweihundert Jahren offen. Theater Anu ermöglicht den Besuchern von Schattenwald  unmittelbar in die Welt dieser alten Volkserzählungen einzutauchen.

Team

Performer

Kerkil (Geschichte des Walah) – Jacek Klinke
Eknoo (Märchen von der Unke) – Markus Moiser
Das Mädchen Raven (G. Büchners „Antimärchen“/Woyzeck) – Karen Rémy
Krieger ohne Namen (Die Riesen) – Tim Engemann
Uuhl (Der Seherin Gesicht, Die Edda) – Bärbel Aschenberg
Naru (Opfern für den Heiligen Hain) – Johanna Malchow

Regie und Konzeption – Bille Behr, Stefan Behr
Bühnenbild – Martin Thoms
Scherenschnitte – Albert Völkl
Technische Leitung – Matthias Stephan

Presse

“Die Regisseure Bille und Stefan Behr bewegen sich Meilen entfernt von Kitsch, Gothic-Fantasy und Geisterbahngrusel. Es gelingt ihnen etwas Großes. Eigenständiges. Bezauberndes.” HNA | 26.4.2013

“Reduziert gespielt und textlich genau ausgelotet zwischen direkter Zuschauerzuwendung, archaischer Mythensprache und Grimmschem Märchenton, präsentieren die sechs Darsteller Jacek Klinke, Markus Moiser, Karen Rémy, Tim Engemann, Bärbel Aschenberg und Johanna Malchow ihr Mythenpanorama.” HNA | 26.4.2013

“Mit wenigen Requisiten (Szenografie: Martin Thoms) wird die Waldumgebung noch magischer aufgeladen. Umzugskartongroße Häuschen mit beleuchteten Fenstern suggerieren Heimeligkeit, Wasserreflexe aus einem Brunnen werden auf eine Stoffbahn geworfen, der Schatten eines Riesen beugt sich herab, rätselhafte Bilder aus Licht locken die Zuschauergruppe zwischen Buschwindröschen vom Pfad weg weit in die Nacht.” HNA | 26.4.2013

 
EINE POETISCHE REISE IN DEN DUNKLEN WALD

Schattenwald

DE

Raus aus der Realität, hinein in die Märchenwelt, immer Wald einwärts schickt Theater Anu seine Besucher ins Abenteuer. Theater Anu katapultiert die Grimm`schen Märchen zurück an den ursprünglichen Ort des Geschehens: den nächtlichen Wald. In Gruppen à max. 50 Personen und mit einer Laterne bestückt erfährt der Besucher mit allen Sinnen den Wald als ungesichertes Terrain, als magischen Ort, an dem Geister und Faune spuken und als Ort, wo der Mensch den Göttern nahe ist.

Selten ist es uns gegeben, in die Welt unserer Vorfahren blicken zu dürfen. Eines dieser wenigen Fenster in die Vergangenheit halten die Brüder Grimm uns mit ihrer Märchensammlung seit nunmehr zweihundert Jahren offen. Theater Anu ermöglicht den Besuchern von Schattenwald  unmittelbar in die Welt dieser alten Volkserzählungen einzutauchen.

Theater Anu aus Berlin inszeniert eine einzigartige Wanderung durch den nächtlichen Wald, dem bedeutungsvollsten Ort der Grimm`schen Märchen. Wundersame Figuren führen Sie durch eine fantastische Welt: poetisch, sinnlich, surreal.

Was als Projekt für "Grimm 2013" begann, hat sich zu einer gefragten Gastspiel-Produktion entwickelt.

“Hast du mich vergessen? Ich bin dir nachgefolgt sieben Jahre lang, bin bei Sonne und Mond undden vier Winden gewesen und habe nach dir gefragt und habe dir geholfen gegen den Lindwurm, willst du mich denn ganz vergessen?” 
Das singende springende Löweneckerchen (Grimms Märchen)

Wer nachts in den Wald geht, überschreitet eine Grenze. Er begibt sich in einen Raum, in dem er nicht sicher ist. Im Dunkel des Waldes schärfen sich die Sinne, Verborgenes gewinnt Gestalt
Die Raben als Wandler zwischen den Zeiten sind zu den Menschen gekommen, um sie zu warnen. Die Menschen haben das Wissen um die alte Welt verloren. Es heißt aber in den Weissagungen, wenn die alte Welt und ihre Geschichten ganz vergessen sind, wird ein  „Walah“ – ein Fremder, ein Holzfäller kommen und den heiligsten aller Bäume fällen. Dies wird aber nicht folgenlos bleiben: Die Welt gerät ins Wanken und die schlafenden Riesen erwachen. Mit sinnlich-leiser Bildsprache erschafft Theater Anu einen begehbaren Zauberwald, der dem Besucher einen neuen Zugang in die Grimm`sche Märchenwelt erschließt. 

Laternenwanderung

Eine halbe Stunde nach örtlicher Sonnenuntergangszeit beginnt für das Publikum die einstündige Wanderung in die Dunkelheit des Waldes. Was verbirgt sich dort? Eine Welt, die seit Jahrhunderten, seit Jahrtausenden in den Geschichten der Menschen überlebt hat? Eine uralte, vorgeschichtliche Zeit wie sie Jacob Grimm den Märchen zuschrieb? Die Besucher werden in kleinen Gruppen im Turnus von fünfzehn Minuten in den Wald geleitet. Zur Beleuchtung des Weges dienen einzig Laternen, die jeder Zuschauer an die Hand bekommt. Ganz unmittelbar taucht der Besucher in die Atmosphäre des Waldes ein, in die Dunkelheit, die Stille, bis er vor einem ersten Lichttor steht, das ihm Einlass gewährt in eine andere Welt. An sechs Stationen im Wald begegnet der Besucher Figuren, die direkt aus den Mythen und Sagen alten Volksglaubens entsprungen zu sein scheinen. Ein Krieger mahnt vor den Riesen und an einem Brunnen im Waldboden beschwört eine Frau Visionen über den Weltenlauf herauf.
Selten ist es uns gegeben in die Welt unserer Vorfahren blicken zu dürfen. Eines dieser wenigen Fenster in die Vergangenheit halten die Brüder Grimm uns mit ihrer Märchensammlung seit nunmehr zweihundert Jahren offen. Theater Anu ermöglicht den Besuchern von Schattenwald  unmittelbar in die Welt dieser alten Volkserzählungen einzutauchen.

Team

Performer

Kerkil (Geschichte des Walah) – Jacek Klinke
Eknoo (Märchen von der Unke) – Markus Moiser
Das Mädchen Raven (G. Büchners „Antimärchen“/Woyzeck) – Karen Rémy
Krieger ohne Namen (Die Riesen) – Tim Engemann
Uuhl (Der Seherin Gesicht, Die Edda) – Bärbel Aschenberg
Naru (Opfern für den Heiligen Hain) – Johanna Malchow

Regie und Konzeption – Bille Behr, Stefan Behr
Bühnenbild – Martin Thoms
Scherenschnitte – Albert Völkl
Technische Leitung – Matthias Stephan

Presse

“Die Regisseure Bille und Stefan Behr bewegen sich Meilen entfernt von Kitsch, Gothic-Fantasy und Geisterbahngrusel. Es gelingt ihnen etwas Großes. Eigenständiges. Bezauberndes.” HNA | 26.4.2013

“Reduziert gespielt und textlich genau ausgelotet zwischen direkter Zuschauerzuwendung, archaischer Mythensprache und Grimmschem Märchenton, präsentieren die sechs Darsteller Jacek Klinke, Markus Moiser, Karen Rémy, Tim Engemann, Bärbel Aschenberg und Johanna Malchow ihr Mythenpanorama.” HNA | 26.4.2013

“Mit wenigen Requisiten (Szenografie: Martin Thoms) wird die Waldumgebung noch magischer aufgeladen. Umzugskartongroße Häuschen mit beleuchteten Fenstern suggerieren Heimeligkeit, Wasserreflexe aus einem Brunnen werden auf eine Stoffbahn geworfen, der Schatten eines Riesen beugt sich herab, rätselhafte Bilder aus Licht locken die Zuschauergruppe zwischen Buschwindröschen vom Pfad weg weit in die Nacht.” HNA | 26.4.2013